Regierungsbildung: Wirtschaft warnt vor Hängepartie

Mittelstand besorgt

Der Mittelstand fordert von der künftigen Regierung, Steuern und Energiekosten nicht in die Höhe zu treiben. Deutschland brauche eine Koalition, die die Substanz und Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen im Blick habe, teilte die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand am Montag mit. «Noch höhere Steuern und Energiekosten im Hoch-Steuer- und Hoch-Energiepreis-Land Deutschland beschädigen massiv die Substanz unserer Betriebe und Unternehmen, das Fundament des Mittelstands insgesamt.»

Nötig seien zudem ambitionierte Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, eine Stärkung der beruflichen Bildung, Bürokratieabbau, eine Absicherung der Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Förderung von Gründungen. Bei der Gesetzgebung müssten die Anliegen des Mittelstands in allen Bundesministerien berücksichtigt werden.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft forderte Perspektiven für Investitionen. «Der Wirtschaftsstandort Deutschland verträgt angesichts schlechter Wirtschaftsdaten nicht noch einmal Koalitionsverhandlungen im Bummelzugtempo», sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger.

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